Welche Städte lohnen einen Besuch in Skandinavien?

Hoch im Norden ist Europa zwar im Winter sehr kalt, aber dafür landschaftlich auch einmalig schön und wer eine Fahrt beispielsweise von Oslo aus entlang der Fjorde unternimmt oder durch die Seengebiete Finnlands wandert, der wird mit unvergleichlichen Erlebnissen belohnt. Doch vor jedem Trip in die Natur sind es natürlich auch einige Städte, die zwischen dänischem Belt und Nordkap auf Besucher warten und dabei ist die Jahreszeit für eine Reise eher zweitrangig.

Kopenhagen und die kleine Meerjungfrau

Ja, diese Nixe ist tatsächlich das Symbol der Kapitale Dänemarks und hier finden die Gäste am Kongens Nytorv jede Menge Einkaufsmöglichkeiten, Museen, Galerien und Restaurants mit der schmackhaften dänischen Küche. Auch das Königshaus befindet sich in der Stadt und ein großer Vorteil von Kopenhagen sind dessen ungemein kurze Wege. Der Tourist kann hier bequem die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen und es gibt zudem ein perfekt ausgebautes Nahverkehrssystem mit vielen Ermäßigungen.

Besonderer Tipp: Als alternative Kulturinsel und selbsternannte Freistadt ist das Hippie Dorf Christiania das Gegenentwurf zu Bürohäusern und Schnelllebigkeit. Hier kann man sogar halblegal Gras rauchen und Künstlern bei der Arbeit zuschauen, das gibt es in dieser Form europaweit nur in Kopenhagen.

Oslo – Die Hauptstadt der Fjorde

Gut tausend Jahre alt ist sie, die Kapitale Norwegens, und Oslo lohnt sich vor allem wegen der einmaligen umgebenden Landschaft. Viele restaurierte Häuser, Residenzen und dekorierte Straßenzüge erinnern an die bewegte Geschichte der Stadt, die mehrmals abbrannte. Einziger Wermutstropfen für Besucher sind die vergleichsweise hohen Preise, schließlich kostet in Norwegen selbst ein einfaches Bier gleich mehrere Euro und man sollte bei einem Ausflug nach Oslo auf jeden Fall Ausschau halten nach Ermäßigungen, etwa in ausgewählten Restaurants.

Stockholm und das Tor nach Schweden

Wohlgemerkt: Wer Stockholm besucht steht gerade einmal am Eingang nach Schweden und viele Besucher machen sich von der Metropole auf in die wunderschöne Natur der Umgebung, die Seen und Flüsse und Wälder des Landes. Aber natürlich ist die Hauptstadt gleichfalls eine kleine Perle, mit mehr als 1 Millionen Einwohnern zudem nicht übergroß und vor allem für die rund 50 Brücken bekannt. Insgesamt verteilt sich das Stadtgebiet über 14 Inseln und die reiche Architektur lohnt einen Besuch, zumal sich wunderbar in den Parks spazieren lässt und auch sonst einiges geboten wird.

Exoten am Rande Europas

Helsinki ist sicher kein fern entlegenes Städtchen, aber es liegt als Hauptstadt Finnlands dicht an Russland, ist also so etwas wie Grenzregion und doch lohnt sich ein Besuch ungemein. Die Stadt besticht auch im Winter, wo man in einer der zahllosen Saunen entspannen kann, fischen, wandern und Ausflüge in die pittoreske Natur angeboten werden.

Auch Reykjavik als Hauptstadt Islands lohnt sich, liegt allerdings noch weiter weg im nördlichen Atlantik. Vor allem die Charakteristik der Insel als vulkanisch aktives Eiland, ausgestattet mit offenen Lavaströmen und Geysiren, macht den Besuch interessant. Die Hauptstadt selbst überzeugt mit malerischen Häusern und einer zugleich supermodernen Infrastruktur.